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Forum Kapitalismuskritik mußte umziehen

30. November 2013

Das Forum Kapitalismuskritik, das Krim jahrelang bei siteboard untergebracht hatte, muß umziehen:

„Da der Host meines alten Forums für immer seine Pforten schloss, musste das FK umziehen
und hat hier ein neues Zuhause gefunden.
Ein Backup des alten Forums kann man sich hier herunterladen.
Der richtige Downloadbutton ist sehr klein. Er befindet sich direkt unter den drei Ds: Datum, Dateigröße, Downloads.
Zusätzlich werde ich hier versuchen, die gelaufenen Diskussionen nach und nach wieder online verfügbar zu machen.
Auf erkenntnisreiche Diskussionen!
Herzliche Grüße
Krim“

Das neue Forum hat die Startseite http://fork.forumieren.com/

Kategorien(1) MG + GSP Tags:
  1. 9. Dezember 2013, 16:56 | #1

    In den letzten Tagen hat sich offenbar ein neuer Inhaber für siteboard.de gefunden, der alle Foren auf eine neue Software umstellen will. So wie es aussieht bleibt das alte Forum Kapitalismuskritik http://fk.siteboard.eu/ nun doch an der bisherigen Stelle erhalten.
    „Das Forum bleibt Online. Dank eines neuen Inhabers bleiben alle Foren auch in den kommenden 10 Jahren Online.“
    Das neue Forum auf http://fork.forumieren.com/ ist vollständig eingerichtet und wie ich finde auch ganz nett (Werbung nur für Gäste), deshalb schalte ich es vorerst nicht ab.

  2. 13. Dezember 2013, 16:32 | #2

    Das alte Forum Kapitalismuskritik http://fk.siteboard.eu/ wurde nun auf Xobor umgestellt. Dadurch hat sich das Design mal wieder ein wenig geändert. Da ich aber eh wenig Schnickschnack aktiviert habe, und auch sonst möglichst Klarheit ohne Schnörkel anstrebe, dürfte die Umgewöhnung nicht tragisch sein.
    Blöd ist allerdings, dass die alten Passwörter nicht mehr funktionieren. Es wird beim Einloggversuch ein neues Passwort an die bei der Anmeldung benutzte Emailadresse geschickt. Solltet ihr diese nicht mehr wissen. Schlage ich folgende Vorgehensweise vor. Mit einem anderen Namen registrieren. Entweder mit diesem weitermachen oder wenn man seinen alten Namen weiterbenutzen will, mir eine PN schicken mit einer Emailadresse. Die trage ich dann ins alte Benutzerprofil ein. Dann könnt ihr euch beim Login mit dem alten Namen, ein temporäres Passwort an die nun bekannte Adresse schicken lassen.
    Grüße Krim

  3. Eichental
    15. Januar 2014, 11:57 | #3

    off topic:
    Gehört diese Franziska eigentlich auch zu dem „Moderatoren-Team“, das dich im Buchenberg-Forum gerade gesperrt hat?

  4. 15. Januar 2014, 13:26 | #4

    Ja, bis auf Wal Buchenberg, der prinzipiell nur auf „seinem“ Forum postet und andere linke Sachen wohl auch nur ganz ausgewählt/eingeschränkt liest (jedenfalls keine blogsport-blogs), haben die anderen neuen Moderatoren/Admins dort ja alle auch schon mal hier gepostet: Kim B., Wat. und eben auch franziska.

  5. 15. Januar 2014, 13:47 | #5

    Nachtrag zu Wal Buchenberg (aus einer alten Email):

    „Ich meine, die Linke kommt nicht weiter, wenn sie ihre Auffassungen untereinander abarbeitet. Sie muss ihre Auffassungen an der Wirklichkeit abarbeiten.
    Das hat längst begonnen: Negativ durch den Zusammenbruch des Sowjetsystems, positiv durch das Aufkommen und Erstarken spontaner Bewegungen.“

    Na dann man zu …

  6. Krim
    15. Januar 2014, 15:35 | #6

    „was Polemik und was Beleidigung ist, liegt nicht im Auge des Schreibenden, sondern im Auge des/der Betroffenen. Im Zweifelfall entscheiden darüber die Moderatoren.“

    Tja, was soll man dazu noch sagen. Was Wal nicht passt ist dann eben beleidigend oder polemisierend. Eins von beiden wird schon treffen muss es aber auch gar nicht, weil es ja nicht auf den Autoren oder den Text, sondern den Empfänger ankommt.

  7. Eichental
    15. Januar 2014, 15:52 | #7

    @ Neoprene
    Hast du denn vor, daraus hier praktische Konsequenzen für die Genannten zu ziehen, oder gedenkst du eher, auch noch „die andere Wange hinzuhalten“?

  8. 15. Januar 2014, 16:12 | #8

    „Hier“, also auf diesem Blog, darf jeder posten, der was inhaltlich Passendes zu einem Thema zu sagen hat und ernsthaft auf andere Postings eingeht. Mehr braucht es hier nicht. Ich werde deshalb jetzt auch nicht irgendwelche Retourkutschen fahren und z.B. versuchen, den dortigen Moderatoren hier das Wort zu verbieten. Zudem ich nur immer wieder wiederholen kann, daß das praktisch ja eh nicht geht, weil man einem Nick und einem Kommentar eh nicht ablesen kann, wer die dahinterstehende Person ist. Hier werden Gedanken vorgetragen, keine Persönlichkeiten bespiegelt. Hier geht es um richtig oder falsch und nicht um Ehre und Respekt.
    Bezüglich „dort“, also das „Marx-Forum“, werde ich mich wohl an deren Rausschmiß und Zensur halten, schon, weil ich befürchte bzw. erwarte, dort eh nicht auf sonderliches Interesse zu stoßen. Bei den Moderatoren eh weniger bis offensichtlich gar nicht, aber leider auch bei den dort ja sehr wohl manchmal recht zahlreichen Lesern, jedenfalls soweit man das aus deren Kommentaren bisher ablesen konnte.
    Letztendlich belegt auch dieser Clinch nur wieder, warum das NAO-Projekt, an dem ja auch Macher des Marx-Forums beteiligt waren, so kläglich gescheitert ist: wenn es keine inhaltlichen Übereinstimmungen gibt, wenn die poltischen Differenzen in wichtigen Fragen doch sehr groß sind, dann ist das mit einen gemeinsamen Dach und dem „Konsens“ nicht zu haben, jedenfalls wenn alle ehrlich sind.

  9. franziska
    15. Januar 2014, 18:34 | #9

    off topic Eichental: „Diese franziska“ (wieso ausgerechnet die?) hatte zuvor den thread wieder aufgemacht und Neoprene benachrichtigt, dass er weiterschreiben kann. – Andere Leute haben andre Weisen, ihre momentane Überfordertheit auszuleben (Neoprenes Blog bietet genug Beispiele), Wal Buchenberg hat seine. Ich will das nicht banalisieren, bloss..
    ..das Marx-Forum hat nach meiner Einschätzung nicht soviel Leser, und es schreiben im wesentlichen nur die Leute, die dort als „Moderatoren“ agieren dürfen. Also herzlich wenig.
    ((Offenbar weil Wal Buchenberg chinesische Zeichen benutzt, tummeln sich dort drolligerweise jede Menge kaum abgewandelter chinesischer IPs (man darf raten, was die da suchen). Daher die vielen „Besucher“.))
    Von daher seh ich grad keinen Anlass, warum sich Aussenstehende allzulang damit befassen sollten.
    ((Der Mangel des momentan geschlossenen threads zur „kurzzeitigen Schliessung“ war, dass Neoprene dort den auch nicht sonderlich produktiven Verdacht breitgetreten hat, im Forum werde sicherlich demnächst unliebsame Kritik unter dem VORWAND, gegen Polemik einzuschreiten, unterbunden werden; und Wal Buchenberg dies (nicht sehr sachgemäss) als Angriff auf das proklamierte „Polemik-Verbot“ behandelte, was Neoprene wiederum als Beleg für seine These nehmen konnte usw.
    Schade.
    Es gab aus Anlass der Neugründungserklärung im Juni letzten Jahres zum Thema Polemik einiges zu lesen, und zwar hier:
    http://marx-forum.de/Forum/index.php/Thread/132-Neugr%C3%BCndungserkl%C3%A4rung/?pageNo=2
    – nicht nur das, was Wal Buchenberg dazu zu sagen hatte.
    Was man von mir aus gern damals oder heute hätte vertiefen können, wozu es damals wie heute leider (bislang) nicht gekommen ist.
    Davon abgesehen, will ich überhaupt nicht ausschliessen, dass der Anspruch „strömungsübergreifend“ diskutieren zu wollen, die (wenigen) Marxforumsleute in ihrer derzeitigen Verfassung komplett überfordert. Wir haben mit dem eignen Geströme (unter anderm spielt sich das hinter den Kulissen im „Konversationsbereich“ ab) schon genug zu tun.))
    Zurück zu Wichtigerem.

  10. Eichental
    15. Januar 2014, 19:23 | #10

    @ das Franziska
    „der User Neoprene bleibt bis auf weiteres gesperrt“
    Moderatoren“
    Diese Sperrung wird von dir also mitgetragen? Sollte das nicht der Fall sein, hättest du das ja öffentlich mitteilen können.

  11. franziska
    15. Januar 2014, 22:15 | #11

    Aach Eichenlaub… krieg ich jetzt eine Vorladung vors Heilige Offizium? Da oben steht doch genug, reicht dir das nicht?
    ((Die Frage „wieso die“ bezog sich nicht auf den Artikel, sondern darauf, warum ich überhaupt unbekannterweise Gegenstand deines Interesses bin? Das nur zur Klarstellung, nicht dass du das jetzt auch noch beantwortest..))

  12. Eichental
    15. Januar 2014, 23:00 | #12

    @ Ziska
    Also ja. Mehr wollte ich doch gar nicht wissen. Und nein, da musst du dich nicht fürchten. Mit einer Vorladung ist vorerst nicht zu rechnen. 🙂
    Ob dein Gelaber ausreicht, solltest du vielleicht besser Neoprene fragen, oder? Mir geht’s eh am Arsch vorbei.

  13. franziska
    15. Januar 2014, 23:06 | #13

    Du liest halt, was du willst. Was fragst denn dann überhaupt? (Arschvorbeigelaber, cool!)
    PS: Ich such den ganzen Abend vergeblich den Knopf, mit dem man Neoprene hätte abschalten können. Oder irgendeinen Hinweis, dass er abgeschaltet ist. Am Ende haben sie bei Installation der neuen Forumssoftware die Rausschmeissfunktion vergessen. LOL

  14. Eichental
    15. Januar 2014, 23:20 | #14

    Danichfür.

  15. franziska
    16. Januar 2014, 00:31 | #15

    Ach du bist das… sind ja wohl nicht soviel bekennende Plattdeutsche unterwegs hier..

  16. Eichental
    16. Januar 2014, 01:17 | #16

    Du scheinst mich da mit jemandem zu verwechseln. Wir hatten definitiv noch nicht miteinander zu tun … und ich beabsichtige auch nicht, das zu ändern.
    Und Tschüss!

  17. Mattis
    17. Januar 2014, 13:20 | #17

    „Andere vor dir, die festgestellt haben, dass im Marx-Forum Polemik nicht willkommen ist, haben die Konsequenz gezogen, dass sie diesem Forum fernbleiben.“

    (Wal im marx-forum)
    Was mich angeht, habe ich dort nicht deshalb die Konsequenz gezogen, weil dort „Polemik nicht willkommen ist“, sondern weil gewisse Moderatoren dort zwar immer wieder Beschimpfungen gegen unbequeme User ablassen, aber dies ihnen nicht als „Polemik“ gilt. Als Polemik wird dort vielmehr jedes unbefangene Kritisieren definiert, das nicht in vorauseilender Demut wie ein weiches Ei dahergerollt kommt.

  18. Krim
    17. Januar 2014, 14:13 | #18

    So ist das eben, wenn man strömungsübergreifende Massenplattform sein will, die nicht die Massen mit Argumenten überzeugt, denn dafür wäre inhaltlicher Streit ja genau das richtige Mittel, sondern die die Massen führen und zum Kommunismus irgendwie hin dirigieren will. Dazu muss man unliebsame Konkurrenten erstmal vergraulen. Denn erstens verhindern die, dass man selbst der Hauptmanipulator ist und zweitens verhindern sie, dass die Massen manipuliert werden können, indem sie die Leute mit Erkenntnissen konfrontieren und die sich dann kein x mehr für ein u vormachen lassen.

  19. Eichental
    17. Januar 2014, 14:41 | #19

    „weil gewisse Moderatoren dort zwar immer wieder Beschimpfungen gegen unbequeme User ablassen, aber dies ihnen nicht als „Polemik“ gilt. Als Polemik wird dort vielmehr jedes unbefangene Kritisieren definiert, das nicht in vorauseilender Demut wie ein weiches Ei dahergerollt kommt.“

    Genau so ist es. Das müssen über die Jahre mittlerweile ganze Generationen von Diskutanten gewesen sein, die vom Foren-Patron Buchenberg weggemobbt worden sind.

  20. 17. Januar 2014, 16:23 | #20

    Noch ein Juwel als Nachtrag aus dem Forum von Wal Buchenberg (garantiert unzensiert und unverfälscht, die sind da eben so):
    Peter Novak:

    „Ich lese diesen alten Thread gerade zum ersten Mal und muss sagen, ich finde es erschreckend, wie wenig Kritikfähigkeit sich hier gegenüber Lenin zeigt. Ich möchte nur mal darauf hinweisen, dass sein Geschwätz vom „Volk“ und den „bewaffneten Arbeitern und Bauern“ sich nur auf seine Bolschewiki-Bande bezieht. Lenin ist ein bürgerlicher Sophist (er nannte die Bolschewiki ja auch selbst „rote Jakobiner“!), die Tatsache, dass er Revolutionär ist bedeutet noch keinen prinzipiellen Unterschied, jedenfalls kann ich keinen erkennen zwischen einem „Berufsrevolutionär“ und einem „Berufspolitiker“. Im übrigen hat er ja in mehrfacher Hinsicht seine eigenen Ideale verraten (z.B. in Bezug auf das Verhältnis der Partei zu Fehlern oder auch in Bezug auf die Zerschlagung des Staatsapparates). Die Linke sollte erst einmal die Scheinheiligkeit solcher Revolutionäre.

    Wal Buchenberg darauf:

    „Hallo Peter,
    die Bitte, im Marx-Forum sachlich zu bleiben, und nicht ausfallend und beleidigend zu werden, gilt auch für Personen der Weltgeschichte (und in einem früheren Fall auch für bürgerliche Politiker). Auch wenn man Verstorbene nicht mehr beleidigen kann, zielt und trifft so eine Beleidigung auf die Anhänger des Verstorbenen.
    Es trägt zu Klärung nichts bei, wenn du andere Personen als „Bande“, als „Sophist“ und was deine Schimpfwörter noch sind, bezeichnest. Das ist keine sachliche Kritik, das ist eine persönliche Verurteilung. An Verurteilungen ist uns hier nicht gelegen, uns ist an Klärung gelegen. Und zur Klärung tragen persönliche Verdammungsurteile nichts bei.
    Gruß Wal“

    Einfühlsam, didaktisch, strömungsübergreifend, ja geradezu ergreifend, möchte ich sagen!

  21. Kim B.
    17. Januar 2014, 17:06 | #21

    @Mattis

    „weil gewisse Moderatoren dort zwar immer wieder Beschimpfungen gegen unbequeme User ablassen,..“

    Nenne bitte Ross und Reiter.

    „Als Polemik wird dort vielmehr jedes unbefangene Kritisieren definiert, das nicht in vorauseilender Demut wie ein weiches Ei dahergerollt kommt.“

    Beweis bitte.

  22. 17. Januar 2014, 17:39 | #22

    Kim B., deine empörte Forderung hier an Mattis würde weniger hohl klingen, wenn man von dir dort ebensolche Vorhaltungen gegenüber Wal hätte lesen können. Ansonsten gebe ich dir recht, daß man solche Vorwürfe nur konkret abhandeln kann. Ironie der Geschichte ist ja, daß ich, als ich bei euch auch nur die schüchternsten ersten Versuche für sowas gemacht habe, gleich rausgeschmissen wurde und bis jetzt dazu nur das wie so häufig Unsägliche von Wal dasteht. (Mit Parteifreunden wie diesem. wer bräuchte da noch Feinde, lautet ein alter politischer Kalauer.)

  23. Krim
    17. Januar 2014, 19:43 | #23

    „Beweis bitte.“ Steht eigentlich schon da.
    „was Polemik und was Beleidigung ist, liegt nicht im Auge des Schreibenden, sondern im Auge des/der Betroffenen. Im Zweifelsfall entscheiden darüber die Moderatoren.“ (Wal)
    Bei Gesellschaftskritik oder Ideologiekritik passiert es bei bürgerlichen Menschen sehr schnell, dass sie sich angegangen und in ihrer Ehre gekränkt fühlen. Schließlich kritisiert man ihr Weltbild und ihr Bewusstsein, mit dem sie sich identifizieren. Da ist es fast schon notwendig, dass sie sich auf den Schlips getreten fühlen. Wenn das nicht der Fall ist, hat die Kritik nicht getroffen. Verbietet man Kritik, die vom Empfänger als Beleidigung empfunden werden kann, dann verbietet man Kritik überhaupt, denn das ist bei Kritik am Bewusstsein bürgerlicher Menschen nicht auszuschließen.
    Wal macht Polemik und Beleidigung ganz bewusst nicht davon abhängig, ob eine ehrverletzende oder diffamierende Absicht vorliegt, sondern nur davon wie das bei den Betroffenen bzw. ihm ankommt. Das Verlangen von Wal, dass sich die Schreibenden ihm gegenüber als Untergeordnete zu benehmen haben, ist hier mehr als deutlich.

  24. Mattis
    17. Januar 2014, 20:33 | #24

    @Kim B.:
    Also wenn es partout sein soll.
    Zur Polemik: Ein pointierter Meinungsstreit steht einem engagierten Kritiker gut zu Gesicht, wir müssen doch hier nicht auf Samtpfoten gehen. Warum nicht offen damit umgehen, dass auch Emotionen im Spiel sind? Polemik ist aber nicht persönliche Beleidigung, auch wenn man nicht immer verhindern kann, dass die andere Seite das mal so interpretiert (das kann einem übrigens auch bei der behutsamsten Wortwahl passieren).
    Wenn Wal Buchenberg gegen einen User formuliert: „Polemik ist teils Gift, teils Droge“ (!), ist das mindestens Polemik reinsten Wassers, geht aber einen Schritt darüber hinaus:

    „Der Polemiker triumphiert als Sieger und ist dann mit dem Besiegten „fertig“, weil er ihn „fertig gemacht hat“.“

    Mit so einer willkürlichen Interpretation dessen, was Polemik ist, hat man jetzt den finalen „Beweis“, dass der andere einen „fertigmachen“ will (was ich durchaus für eine beleidigende Unterstellung halte).
    Wal:

    „Du … kommst jetzt daher und sagst: „Ich habe das Recht polemisch zu werden.“ Das ist eine ganz starke Polemik, eine Kampfansage an die Moderatoren und an das Forum. Insgeheim hast du aber durchaus ein Wissen, dass Polemik nicht gut ist, wenn du darauf hinweist, dass außer dir auch „andere“ Polemik „kräftig betrieben haben“.“

    Das nenne ich ein persönliches Abkanzeln und schulmeisterliches Zurechtweisen. Besonders logisch die Pointe, dass ein Hinweis auf Wals eigene Polemik als Eingeständnis hingestellt wird, Polemik sei eine üble Sache.
    Ich selber wurde auffällig, weil ich Robert Schlosser „Bolschewismus-Paranoia“ vorgeworfen habe. Klar ist das Polemik, es ist die zugespitzte Feststellung, dass Schlosser, sobald man an Planwirtschaft irgendwas auch nur diskussionswürdig findet, sofort den Bogen spannt zu Staatssozialismus, gleich Bolschewismus, gleich Blutvergießen.
    Während Schlosser selbst durch meine polemische Formulierung überhaupt nicht beleidigt war, bekam ich von Wal prompt eine Verwarnung „im Namen des Moderatorenteams“.
    Dass Schlosser mir den Bolschewismus angehängt hatte, galt diesem Moderatorenteam anscheinend als lediglich „sachliche Klärung“. Nachvollziehbar, denn offenbar sieht man dort gesellschaftsweites Planen und Bolschewismus als mehr oder weniger identisch an.
    http://marx-forum.de/Forum/index.php/Thread/121-Kommune-Bochum-Mein-Modell-einer-solidarischen-und-bedarfsgerechten-Planwirtscha/?pageNo=2

  25. 17. Januar 2014, 20:51 | #25

    Auch wenn es einen merklichen Touch zum Nachtreten hat, möchte ich hier doch eine Fundstelle zum Besten geben, über die ich beim forum.stalinwerke.de habe Schmunzeln können:
    „Das Forum kenne ich. Es wird geführt von einem Egomanen namens Wal Buchenberg. Er ist überaus scharfsinnig und sehr gebildet, was die Politische Ökonomie angeht. Aber es fehlt ihm an zweierlei. Zum einen hat er kein Verständnis für das geschichtlich Notwendige, was sich eben in Forumlierungen wie „Was Marx am Sowjetsystem kritisiert hätte“ recht gut ausdrückt. Er scheut sozusagen nicht davor zurück, die Weltgeschichte darüber zu belehren, daß sie sich nicht ganz so entwickelt hat, wie Marx es vorgesehen hatte. Zum anderen fehlt es ihm – was ja mit dem ersten Mangel eng verbunden ist – an Mut, selbstständig zu denken und zu urteilen. Jeder Gedanke von Marx wird minutiös kopiert und peinlich genau angewendet. Beispielsweise wird der entsetzliche Unfug, den Marx in seiner Jugendzeit über das Wesen und die Zukunft der Philosophie verbreitet hat, bei Wal Buchenberg zu einem systematischen Strategem gegen jede Wissenschaft vom Allgemeinen ausgearbeitet. Die Zukunft gehöre angeblich den Einzelwissenschaften, die Philosophie habe ausgedient. Marx erscheint damit als Vorkämpfer des Positivismus, der die ideologische Hauptströmung des Imperialismus ist.“

  26. franziska
    17. Januar 2014, 23:02 | #26

    Meine persönliche Liste der Defizite des Quartetts, das gegenwärtig (neben immer wieder mal ein, zwei Gästen) im Marx-Forum schreibt, ist allerdings beängstigend lang. Und in der ist noch nicht mal enthalten, was ihr hier ansprecht.
    Jetzt kriegt euch mal wieder ein.
    Wer Neoprene aussperrt, sperrt sich ja auch von Neoprenes Einwänden aus, der Verlust, wenn überhaupt, wäre somit ein beidseitiger, ist aber derzeit vermutlich ebenso beidseitig verkraftbar: Wir „Moderatoren“ dort müssten (das hatte ich oben schon angedeutet) erstmal unsern Standpunkt klären. „Forum“ wäre das höchstens soweit, als man uns dabei zusehen (und, mit den bekannten Einschränkungen, auch mitreden – als ob daran allzu grosses Interesse bestünde!) kann – sollte es dazu kommen.
    Wal Buchenbergs eingestandenes Motiv (das ich nicht für vorgeschoben halte) für seine Sperr-Aktivitäten ist die Hoffnung, es möchten sich statt der raue Töne gewohnten Altlinken Junglinke und irgendwelche Normalos ins Forum verirren, die dann nicht abgeschreckt werden sollen.
    Die darin sichtbare Überschätzung der eigenen Chancen einer Einflussnahme korrespondiert derjenigen, die den hier betriebenen Aufwand einer Kritik oder Skandalisierung des Vorgangs einzig rechtfertigen würde. Beides ist, aber auch das hatte ich oben schon anklingen lassen, angesichts der realen Bedeutungslosigkeit des Marx-Forums lachhaft.

  27. franziska
    18. Januar 2014, 01:45 | #27

    (Was, zugegeben, Krims Kritik oben erstmal nicht entkräftet.)

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